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Deutsch

Unser Fach bietet eine unvergleichliche Fülle an Themen und Inhalten, die einerseits ein hohes Maß an Abwechslung, aber andererseits auch unterschiedlichste Herausforderungen für Lehrende und Lernende bedeuten.

Dies spiegelt sich darin wider, dass beinahe jede neue Thematik, die aus gesellschaftlichen Entwicklungen erwächst, ihren Widerhall im Deutschunterricht finden kann/soll.

Sehen wir uns nun konkrete Beispiele an, um ein deutlicheres Bild zu zeichnen.

In der Unterstufe werden zunächst Kompetenzen in sprachlichen Grundfertigkeiten erweitert. Aufbauend auf den Kenntnissen der Volksschule wird an der Sprach- und Schreibrichtigkeit gearbeitet; man vertieft Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik. Dies sollte jedoch nicht isoliert von Inhalten geschehen, sondern anhand von Textbesprechungen, um dabei das allgemeine Textverständnis und damit die Lesefähigkeit zu erweitern. Text bedeutet „Gewebe“, das heißt, dass Sätze und Satzteile mit verschiedenen grammatischen Mitteln miteinander verknüpft, also „verwoben“ werden. Wenn man also einen Text verstehen und Aussagen dazu treffen will, erweisen sich grammatikalische Aspekte als nützlich, um ein wenig hinter die Kulissen der Bauweise dessen, was uns sprachlich begegnet, zu sehen und dies auch kommunizieren zu können. Dieser Kompetenzbereich wird in all den weiteren Klassen beibehalten und ausgebaut, wodurch schließlich ein differenziertes und kommunizierbares Verständnis unterschiedlichster Sprachformen entstehen soll.

Die Auseinandersetzung mit Texten bildet einen zentralen Baustein des Deutschunterrichts. Sowohl Sach- als auch literarische Texte unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen und Entstehungszeiten werden analysiert und besprochen – in mündlicher und schriftlicher Form. Sich über Beobachtungen und daraus erfolgende Schlussfolgerungen auszutauschen und diese Vorstellungen zu formulieren, berührt ein weiteres zentrales Anliegen des Faches Deutsch: die Kommunikationsfähigkeit in mündlicher und schriftlicher Form. Diese stellt auch einen wesentlichen gesellschaftlichen Wert dar, der gerade in Zeiten medialer Urteilsorgien, die sich in Hassergüssen und zunehmender Abneigung dagegen, andere Meinungen anzuhören und sich damit auseinanderzusetzen, sorgsame Pflege verdient. Damit verknüpft wird auch Wert darauf gelegt, dass unterschiedliche sprachliche Register trainiert und verfeinert werden; je nach Sprechanlass ist es günstig, ein passendes sprachliches „Kleid“ wählen zu können: Während in einem gefühlsintensiven Gespräch über persönliche Belange durchaus dialektale Färbungen passend erscheinen, wird Standardsprache in einer Präsentation adäquat sein.

Eine Basis für sinnvolle Kommunikation stellt die Argumentation dar, also das Bestreben, Äußerungen bzw. Thesen zu begründen, Belege dafür zu finden, mit Beispielen die Ausgangssätze zu untermauern und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Auch dieser Aspekt steht sinnvollerweise immer wieder im Deutschunterricht auf dem Programm. Dies geschieht nicht mehr wie in früheren Zeiten anhand abstrakter Themenstellungen, sondern beinahe immer in Bezug auf Texte aus unterschiedlichsten Sprachwelten.

Zurecht spielt in einer gymnasialen Schulform ein Themenbereich eine besondere und prominente Rolle: die Literatur. Literarische Text unterschiedlicher Gattungen, Epochen und Gestaltungskriterien stehen immer wieder im Zentrum der schulischen Betrachtung. Literarische Werke zeigen am besten die komplexe Welt der Sprache. Wir können uns mit Sprache in ihrer kunstvollsten und interessantesten Form beschäftigen – und das in einer höchst amüsanten Weise. Wer würde es sich nicht zum Ziel setzen, komplexe Werke zu verstehen und Freude an der Lektüre zu finden? Gerade die Beschäftigung mit Literatur bietet auch Gelegenheit zu kreativen Aufgaben, wobei Schülerinnen und Schüler zumeist mit großer Freude arbeiten und dabei nicht selten erstaunliche literarische Ergebnisse erzielen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass hier nur einige wesentliche Aspekte des Deutschunterrichts vorgestellt werden, die mir besonders wichtig erscheinen. Mich begeistert die Vielfalt der Aufgaben und Herausforderungen, wenn auch mein Herz besonders für die Literatur schlägt, die mir Lebenssinn und Lebensfreude beschert hat und weiterhin beschert.

To have another language is to possess a second soul.

Charlemagne

Englisch

… Diese Möglichkeit wollen wir unseren Schüler*innen mitgeben. Deshalb bereiten wir sie im Laufe von acht Schuljahren nicht nur auf die Englisch-Matura, sondern auch auf die praktische Anwendung der Fremdsprache im Alltag vor.

Daneben dürfen aber Spaß und Freude nicht zu kurz kommen.

Regelmäßig kommen „Native Speaker“ als Fremdsprachenassistent*innen für ein Schuljahr zu uns an die Schule und geben unseren Schüler*innen im persönlichen Austausch die Möglichkeit, die erworbene Sprache anzuwenden und weiter zu verbessern. Diese regelmäßigen Kontakte mit Muttersprachler*innen (teils auch in Kleingruppen) sind nicht nur für den Spracherwerb von höchstem Nutzen, sondern fördern die Motivation ganz ungemein und bringen den Schüler*innen das Heimatland und die Kultur der Assistent*innen näher.

Einmal jährlich besuchen wir ab der 3. Klasse Aufführungen des „Vienna English Theatre“, das uns mit meist lustigen und immer unterhaltsamen Stücken begeistert. So wird den Schüler*innen auf amüsante Weise vor Augen geführt, wie viel sie bereits nach kurzer Lernzeit verstehen.

In der 7. Klasse bietet sich dann auf der Sprachwoche, die uns in den letzten Jahren nach Dublin (Irland) führte, die Gelegenheit Erlerntes in die Praxis umzusetzen. Diese gemeinsamen Erfahrungen sind für die Klassengemeinschaft und die Motivation von unschätzbarem Wert.

Neben dem Hauptfach Englisch werden am BRG Wörgl noch ein 4-stündiges Wahlpflichtfach und eine Unverbindliche Übung FCE und CAE angeboten.

Das Wahlpflichtfach bietet die Möglichkeit, einige Bereiche der englischen Sprache und Kultur zu vertiefen und besonders die mündliche Sprachfertigkeit zu trainieren. In Kleingruppen hat man hier die Möglichkeit, sich an anspruchsvollere Themenstellungen heranzuwagen und besonders die produktiven Fähigkeiten zu verbessern.

Die Unverbindliche Übung FCE und CAE bereitet die Schüler*innen auf die gleichnamigen Cambridge Zertifikate vor. Diese international anerkannten Zertifikate können nicht nur Voraussetzung für ein Studium im Ausland sein, sondern werden auch von späteren Arbeitgeber*innen geschätzt. Die Prüfungen werden extern am WIFI Innsbruck abgelegt.

Durch dieses umfassende Angebot werden die Schüler*innen bestmöglich auf die Herausforderungen, die sie sowohl auf ihrem weiteren Bildungsweg als auch in der Arbeitswelt erwarten, vorbereitet. Denn ohne Englisch geht es fast nirgends mehr.

Wahlpflichtfach Englisch

Dass Englisch für nahezu jede/n von enormer Wichtigkeit im Studium oder Beruf sein wird, muss an dieser Stelle wohl nicht weiter erklärt werden. Wer sich also über das verpflichtende Maß an Englischstunden hinaus mit dieser Sprache beschäftigen möchte, ist hier richtig.

Das Wahlpflichtfach Englisch, einmal gewählt, wird in der 6. und 7. Klasse im Ausmaß von jeweils 2 Wochenstunden unterrichtet. In Kleingruppen hat man die Möglichkeit, sich in verschiedene Themengebiete zu vertiefen, seinen Wortschatz zu erweitern und vor allem seine Sprechkompetenz zu trainieren. Dinge, die im Pflichtgegenstand Englisch manchmal aus Zeitgründen etwas zu kurz kommen, finden hier ihren Platz, so zum Beispiel das Ansehen eines englischsprachigen Films im Kino. Des Weiteren kann auf die Wünsche und Ideen der Schüler*innen eingegangen werden. Meist unterstützt uns auch ein*e Fremdsprachenassistent*in im Unterricht, und so haben wir ausreichend Gelegenheit, in der Fremdsprache zu kommunizieren und Interessantes über die Kultur des Heimatlandes dieser zu lernen.

Bei der mündlichen Matura kann man dann, statt im Pflichtgegenstand Englisch, im Wahlpflichtfach Englisch antreten und seine erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Um es mit E. M. Foster zu sagen, auch wenn euch nichts anderes verbindet als das Interesse an der englischen Sprache, dann seid ihr im Wahlpflichtfach richtig, denn eine gemeinsame Sprache verbindet.

They had nothing in common but the English language.

E. M. Forster

Französisch

Im modernen Französischunterricht öffnen wir das Tor und treten eine faszinierende Reise an, um diese Weltsprache zu entdecken.

Französisch ist eine lebende Fremdsprache. Daher legen wir im alternativen Pflichtfach ebenso wie im Wahlpflichtfach großen Wert auf das Sprechen, denn Kommunikation ist das Schlüsselwort: Themen wie Freizeit- und Sportaktivitäten, die Welt der Frankophonie, Familie und Freunde, Musik und Film, Feste und Feiern, moderne Medien, Tourismus und Kulinarik werden gemeinsam erarbeitet.

Schülerorientiert, lebensnah, spielerisch & motivierend

Bereits nach dem ersten Lernjahr meistern die Schüler*innen einen Urlaub in Frankreich, der Schweiz oder Kanada vorbildlich. In Rollenspielen werden schon in den ersten Wochen typisch französische Produkte wie etwa ein café-crème und ein croque monsieur bestellt und Baguettes, Käse und mehr gekauft. Man erfragt den Weg zum Strand oder zum Hotel und schließlich wird der Tagesablauf beschrieben. Besonders bereichert wird der Unterricht auch von „echten“ Französischsprachigen, die einmal in der Woche im Sprachunterricht mitwirken.

Der intensive Einsatz der Französischassistent*innenen als native speaker im Unterricht verstärkt noch zusätzlich den Schwerpunkt Kommunikation – Gespräche verstehen und selber sprechen.

Kulturvielfalt: französischsprachige Filme, Musik, Medien

Über 300 Millionen Sprecher*innen weltweit: Französisch ist heute noch eine bedeutende Weltsprache und eine der wenigen, die auf fast allen Kontinenten verbreitet sind. Besonders interessant für unsere Schüler*innen sind daher die Traditionen und Bräuche. So feiern wir zum Beispiel mit einer galette des rois den Brauch des 6. Jänner, bereiten eines der leckeren Desserts wie mousse au chocolat oder Crêpes im Unterricht zu, damit sie z.B. zu Weihnachten auch daheim nachgekocht werden können.

Intensivsprachwoche in Nizza

Durch die Sprachwochen an der Côte d’Azur wird den Schüler*innen bewusst, wie viel sie schon verstehen und ausdrücken können. Sie erleben dabei den Alltag in einer französischen Familie bei den Gasteltern und haben täglich zusätzliche Konversationsstunden mit native speakers. Außerdem entdecken sie die berühmten Städte der Côte d’Azur und die Schönheit Südfrankreichs.

DELF (Diplôme d’études de langue française) – Das ist ein Sprachdiplom, das Schüler*innen in Französisch auf den Niveaus A1, A2, B1 und bei besonderem Können – an unserer Schule schon mehrmals sehr erfolgreich geschehen – sogar auf dem Niveau B2 erwerben können. Es hat europaweit Gültigkeit, kann also bei der Arbeitssuche oder beim Studium im In- und Ausland sehr hilfreich sein, besonders in Ländern, in denen Französisch offizielle Landessprache ist. Die bisher guten Ergebnisse beweisen, dass der Französisch-Unterricht an unserer Schule den Erfordernissen entspricht und immer wieder junge Leute dazu befähigt, ein DELF-Diplom zu erwerben, noch dazu mit geringem Kostenaufwand.

Sprache des Tourismus, der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und der internationalen Beziehungen

Mit 89 Millionen Besucher*innen im Jahr 2018 lag Frankreich weltweit auf Platz eins, gilt als das meistbesuchte Land der Welt.

Französisch ist Amtssprache der UNO, der EU, der NATO, an mehreren internationalen Gerichtshöfen, des Roten Kreuzes, des Olympischen Komitees und vieler anderer internationaler Organisationen und in Österreich meistgelernte Zweitsprache sowie in Europa nach Englisch die am häufigsten gesprochene Sprache.

Praktische Umsetzung und Aktivitäten im Französischunterricht:

  • Sprachreise nach Nizza in der 7. Klasse
  • Native speaker im Unterricht – Französischassistent*in
  • «Bon appétit!» – Kostproben der französischen bzw. frankophonen Küche im Unterricht zubereitet
  • DELF Internationales Sprachdiplom
  • Fremdsprachenwettbewerb

Latein

VENI VIDI VICI – Wer kennt sie nicht, diese drei lateinischen Wörter? Im Lateinunterricht beschäftigen wir uns damit in unterschiedlicher Weise:

Zunächst geht es um Caesar, den „Autor“ des oben zitierten Wortes, der eine umstrittene, gleichwohl faszinierende historische Figur darstellt. Außerdem klären wir den historischen Zusammenhang, aus dem das geflügelte Wort stammt. Es handelt sich um eine propagandistische Formel, die bei Caesars Triumphzug gezeigt wurde, seine Souveränität ausdrücken sollte und die in der Kürze der Form den Inhalt widerspiegelt sowie prägnant ausdrückt. Außerdem schauen wir uns den Spruch formal genauer an: Er verhilft uns zu Anschauungsmaterial über die lateinische Perfektbildung und liefert Belege für rhetorische Ausformung: Die drei lateinischen Wörter zeigen eine Alliteration (jeweils Beginn mit „v“), enden gleich und sind zudem gleich lang – somit Ausdruck der Ausgewogenheit und formalen Zusammengehörigkeit der Verben; nur am Rande sei auch an eine Aktualisierung erinnert, die darin besteht, dass eine Kreditkartenfirma zu Werbezwecken den Spruch verwendet und abgeändert hat.

Was soll das obige Beispiel verdeutlichen? Moderner Lateinunterricht hat sich im Vergleich zu früher entscheidend gewandelt und zeigt sich in einem neuen Kleid, was sich auch in den uns zur Verfügung stehenden Unterrichtsmaterialien zeigt. Natürlich steht nach wie vor der Spracherwerb im Vordergrund. Grammatische Phänomene kennen zu lernen und zu verstehen bedeutet dabei erfahrungsgemäß keine fundamentale Schwierigkeit. Verständnisprobleme können durch wiederholte Besprechungen und Übungen erfahrungsgemäß überwunden werden. Eine wirkliche Herausforderung für Lernende sehe ich hingegen darin, die Wörter zu studieren und regelmäßig zu wiederholen. Eine vertiefte Kenntnis der Vokabeln ist eine unabdingbare Voraussetzung dafür, dass die Begegnung mit lateinischen Texten Freude bereitet und die Brückenfunktion zu anderen Sprachen nutzbar gemacht werden kann, die neben den romanischen Sprachen auch das Englische betrifft, dessen Wortbestand ganz wesentlich aus dem Lateinischen gespeist wurde. Wenn man die lateinischen Ausgangswörter kennt, kann man sich klarerweise eine Unzahl von Fremdwörtern erklären.

Der lateinische Spracherwerb fördert also auch indirekt Qualitäten, deren man sich vielleicht nicht immer bewusst ist: Die Beschäftigung mit Latein vertieft ganz allgemein Kenntnisse auf dem Feld der Grammatik und spielt auch in der Bewusstmachung sprachlicher Strukturen und Phänomene eine wichtige Rolle. Die Sprachbetrachtung erfolgt hier auf eine grundsätzliche andere Weise als in den anderen Schulsprachen. Außerdem wird damit eine Qualität, die mir wesentlich für unsere Zeit erscheint, forciert, nämlich Genauigkeit. Die Fremdheit des Lateinischen fordert langsame, genaue Betrachtung, was Schülerinnen und Schüler unwillkürlich dazu anregt, sich ein gewisses Maß an Exaktheit anzueignen.

Sprache ist auch immer mit Inhalten verknüpft, und damit sind wir bei dem zweiten Grundpfeiler des Lateinunterrichts: der römischen Kultur.

Schon mit den ersten Kapiteln der Lehrbücher wird uns die römische Welt nähergebracht, wobei einen besonderen Schwerpunkt die Welt der Mythen bildet, eine Thematik, die auch in der späteren Lektüre von Originaltexten eine Rolle spielt. Wer sich fragt, weshalb in unzähligen Karikaturen zu Europathemen eine Dame auf einem Stier abgebildet ist, wer sich wundert, warum eine Automarke „Phaeton“ heißt, wer regelmäßig Quizsendungen verfolgt und beispielsweise auf die Frage stößt, wie denn ein Herr namens Theseus den Weg aus einem Labyrinth finden kann, wird im Lateinunterricht Antworten finden. Die antiken Mythen thematisieren auf originelle Weise Grundfragen der Menschheit, die immer noch aktuell sind und dadurch Diskussionsstoff bieten.

Natürlich steht auch die Lebenswelt der Römer*innen auf dem Programm, ist doch das antike Rom eine Zivilisation auf erstaunlichem Niveau, wenn auch mit gewaltigen Widersprüchen wie einem ausdifferenzierten Rechtssystem und gleichzeitig der nicht grundsätzlich in Frage gestellten Sklaverei; zudem erscheinen uns die Römer*innen in vielerlei Hinsicht verwandt, wenn sie auch einer fernen Welt entstammen. All dies erforschen wir an Originaltexten unterschiedlichster Autoren aus verschiedenen Epochen.

Eine Krönung unserer Beschäftigung mit der lateinischen Welt bildet (in virusärmeren Zeiten) eine Projektwoche in Rom, in der wir unseren theoretischen Kenntnisse mit praktischem Leben erfüllen und uns auf die Spuren von Caesar, Cicero, Augustus und den vielen namenlosen Römern und Römerinnen machen, die die Stadt mit Leben und dem besonderen Flair einer Ewigen Stadt erfüllt haben.

Wahlpflichtfach Italienisch

Benvenuti al corso d’italiano!

In der 5. Klasse am BRG Wörgl entscheiden sich die Schüler*innen für Wahlpflichtfächer im Ausmaß von insgesamt 6 Wochenstunden, die man dann in der 6., 7. und 8. Klasse absolviert.

Zur Auswahl steht unter anderem auch das Wahlpflichtfach Italienisch. Wer Italienisch wählt, hat damit schon alle 6 Wochenstunden, die man frei wählen darf, abgedeckt und lernt dann, von der 6. bis zur 8. Klasse, in jeweils 2 Wochenstunden (am Nachmittag) Italienisch.

In Kleingruppen lernen wir die Grundlagen der Grammatik kennen, vor allem aber beschäftigen wir uns mit dem gesprochenen Italienisch. In Dialogen, Rollenspielen, Vokabelmemory, kurzen Videosequenzen und vielem mehr eignen wir uns die wichtigsten Kompetenzen an, um uns in Alltagssituationen in Italien verständigen zu können. Dabei liegt der Fokus immer auf möglichst viel Übung und Spracherwerb während des Unterrichts. Ganz ohne zu Hause zu lernen geht es aber leider nicht. Will man eine neue Sprache in so kurzer Zeit nämlich auch wirklich sprechen lernen, dann ist schon etwas Eifer und Einsatz gefragt. Dieser wird dann aber belohnt, wenn man sich mit italienischen Bekannten über Alltagsthemen unterhalten kann oder im Urlaub die Organisation übernimmt.

Wenn man nach drei Jahren so weit ist, dass man eine Sprachkompetenz auf Niveau A2 erworben hat (das heißt, man ist in der Lage, sich in diversen Alltagssituationen gut zu unterhalten), kann man diese auch bei der mündlichen Matura unter Beweis stellen.

Vor allem aber soll Freude an der Kommunikation in der Fremdsprache, der italienischen Kultur und Kulinarik vermittelt werden und so ist, je nach Initiative der teilnehmenden Schüler*innen, schon so manch interessantes Kleinprojekt entstanden.

Wahlpflichtfach Spanisch

¡HOLA! ¿Hablas español?

Estudiar
CaStellano
Paella
América Latina
EspaÑa
BienvenidOs
Lenguas

Spanisch ist eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt. Es gibt über 570 Millionen Menschen, die Spanisch als Muttersprache sprechen. Spanisch ist nicht nur die offizielle Amtssprache in vielen Ländern, sondern auch die Arbeitssprache in vielen Organisationen. Sie zählt gemeinsam mit beispielsweise Italienisch, Französisch und Portugiesisch zu den romanischen Sprachen und hat ihren Ursprung im Lateinischen.

Am BRG Wörgl wird Spanisch als Wahlpflichtfach angeboten. Das heißt, man kann es in der Oberstufe wählen und belegt dieses Fach von der 6. bis zur 8. Klasse mit jeweils 2 Wochenstunden. In der 8. Klasse kann man auch in Spanisch mündlich maturieren.

Im Wahlpflichtfach Spanisch werden sowohl die Grundgrammatik und der Grundwortschatz gelernt, als auch die verschiedensten Alltagsthemen, landestypische und kulturelle Themen durchgenommen.

¿Tienes ganas? ¡Hasta pronto!

Cambridge Sprachzertifikate:
FCE und CAE

Unverbindliche Übung

Zusätzlich zum Regelunterricht und Wahlpflichtfach Englisch bieten wir unseren sprachinteressierten Schüler*innen als „Unverbindliche Übung“ die Prüfungsvorbereitung auf zwei international anerkannte Sprachzertifikate, das „Cambridge First Certficate in English“ (FCE) und das „Cambridge Certificate in Advanced English“ (CAE), an.

Während FCE (Niveau B2) von unseren Schüler*innen ab der 6. Klasse besucht wird, stellt CAE (Niveau C1) zusätzlich eine optimale Vorbereitung auf die Reifeprüfung und damit ein hilfreiches Angebot für unsere Maturant*innen dar.

Die „Unverbindliche Übung“ findet von Anfang Oktober bis Ende Mai  jeweils 14-tägig für zwei Unterrichtseinheiten am Nachmittag statt. Trainiert werden anhand verschiedener Testformate, die denen der schriftlichen Reifeprüfung sehr ähnlich sind, die „four skills“ – Listening, Reading, Writing und Speaking – ebenso wie der Bereich Use of English (Sprache im Kontext).

Wer dabei nicht nur das zusätzliche Übungsangebot nutzen möchte, sondern nach einjähriger Vorbereitung  die Prüfung am WIFI in Innsbruck erfolgreich ablegt, kann sich  über ein international anerkanntes Sprachzertifikat freuen.  Dieses stellt nicht nur einen Nachweis über die Sprachkompetenz auf dem jeweiligen Niveau dar, sondern lässt außerdem viel Engagement, hohe Leistungsbereitschaft und große Begeisterung für die englische Sprache seitens der Schüler*innen, die sich dieser Herausforderung stellen, erahnen.  Daher sind diese Zertifikate eine nützliche und wertvolle Ergänzung im Lebenslauf und bieten außerdem einen Vorteil bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz im Inland und im Ausland.

Ansprechpartner

Doris Atzl, Lehrerin | BRG Wörgl

Prof. Mag. Doris Atzl

Sprechstunde: Dienstag, 3. Stunde
Ort: Konferenzzimmer
Fächer: E

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