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Bildnerische Erziehung

In der Kunst spiegeln sich Geisteshaltungen von Menschen und Gesellschaften zu unterschiedlichen Zeiten wider. Sie gewährt Einblick in fremde Kulturen und erzählt von der Vielfältigkeit der Menschen.

Malerei, Architektur, Kunst- und Kulturgeschichte, Design, Bildhauerei, Film, Animation, Computergrafik, Illustration, Naturstudium, Ausstellungsbesuche und -konzeption, Alltagsästhetik, Visuelle Kommunikation, Fotografie, Bildbetrachtung, Werkanalyse, Druckgrafik, Schrift und Typografie, …

… oder einfach nur Zeichnen?

… ein veralteter und nicht mehr repräsentativer Begriff für das, was in diesem Unterrichtsfach passiert. Ja, es werden Fertigkeiten von Zeichentechniken geübt und erweitert und es werden den Jugendlichen Beispiele der hohen und der zeitgenössischen Kunst verständlich näher gebracht. Wichtig dabei ist jedoch ebenso die Konsequenz daraus: den Schüler*innen den Mut, das Selbstvertrauen und die Kompetenz zu vermitteln, sich dem Unbekannten, dem Unverständlichen und dem scheinbar Unnahbaren anzunähern und sich damit, auch kritisch, zu beschäftigen – um dann vielleicht etwas mehr von unserer Welt zu verstehen.

Einen wesentlichen Bestandteil des BE-Unterrichts stellt neben den theoretischen Inhalten die praktische Arbeit dar. Sie bietet Gelegenheiten, das Gelernte umzusetzen und zu verinnerlichen. Eigene Ideen und Vorstellungen können entwickelt und verwirklicht werden. Das Fach Bildnerische Erziehung bietet Raum zum Experiment, zum Vergleich, aber auch dazu, sich selbst ernst zu nehmen, eigene Wege zu gehen und sich damit selbst einen Platz in der Welt zu erobern.

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar.

Paul Klee

Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung

Das Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung bietet die Möglichkeit, sich in verschiedenen Techniken weiterzuentwickeln und gestalterische Fähigkeiten zu vertiefen.

Neben Malerei und Zeichnung können unter anderem aufwendigere Techniken der Druckgrafik (Radierung, Siebdruck,…), dreidimensionale Darstellungsformen (Ton, Steinbearbeitung, Objekte, Installationen, …) sowie Bühnenbild, Computergrafik, Fotografie, Video und Film umgesetzt werden.

Begleitend zur praktischen Arbeit werden auch theoretische Aspekte erarbeitet. In Abstimmung mit den Interessen der Gruppe können zum Beispiel aktuelle Kunstströmungen, Film, Design, Umweltgestaltung, bestimmte Künstlerpersönlichkeiten oder Architektur genauer thematisiert werden.

Die Kleingruppen erlauben einen individuellen Zugang zur Materialwahl und zur Realisierung. Neues wird ausprobiert, bereits Gelerntes weiterverfolgt, es kann experimentiert werden und oft entstehen Projekte, die im Pflichtunterricht keinen Platz finden.

Ergänzend besteht verstärkt die Möglichkeit für Workshops und Exkursionen oder für Ausstellungs- und Museumsbesuche.

Musikerziehung

„Musik kann uns zum Weinen bringen. Sie kann uns beim Sport zu Höchstleistungen treiben. Sie beruhigt uns, macht uns glücklich oder ängstlich. Nur eines tut Musik nie: Sie lässt uns niemals kalt.“ 1

Auch im Musikunterricht versuchen wir im Gymnasium, dieses unglaubliche Potential der Musik zu nützen und alle Facetten dieses Unterrichtsfachs zu zeigen. Musik lebt von der Praxis, deshalb steht das gemeinsame Singen, Tanzen, Musizieren und Hören im Vordergrund.

M = MUTIG SEIN: Aktive Beteilung im Musikunterricht erfordert in vielen Bereich Mut, denn nicht jeder hat eine musikalische Vorbildung. Es lohnt sich, seine Grenzen zu überwinden und Neues auszuprobieren.

U = UNBEFANGENHEIT: Musik ist so vielfältig, dass es sich auszahlt allen Musikrichtungen gegenüber offen zu sein. Nur dann besteht die Möglichkeit einer Horizonterweiterung.

S = STÄRKE: Gemeinsames Musizieren, in welcher Form auch immer, kann nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gruppe zu ungeahnten Leistungen motivieren und das „Wir–Gefühl“ stärken.

I = INTELLIGENZ: Musikalische Bildung ist in jedem Lebensabschnitt förderlich und steigert zudem die geistige Beweglichkeit. Gemeinsames Musizieren erfordert fein abgestimmtes Aufeinander-Hören. Musik schult so auch die Wahrnehmung des Anderen. 2

K =KULTURVERMITTLUNG: Musik ist vor allem in Österreich ein wichtiges Kulturgut und das soll durch Konzertbesuche bewusst gemacht werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen und mit fremden Kulturen ist ein wichtiger Bestandteil des Musikunterrichts.

Technisches & Textiles Werken

Das Ziel jeder Schule ist es, die SchülerInnen für die Zukunft vorzubereiten. Um das Morgen verantwortungsbewusst mitzugestalten, braucht es zunächst ein Verständnis für das Heute.

Umgeben von bebauter Umwelt, einer Vielfalt an Produkten und technischen Errungenschaften beschäftigen wir uns im Werkunterricht mit der direkten Lebenswelt der SchülerInnen.

Wie funktioniert ein Fahrrad? Aus welchem Material besteht es? Woher hat es sein Aussehen? Wann wurde es erfunden? Wo und von wem wird es produziert? Brauchen wir heutzutage noch ein Fahrrad und was braucht es für Ideen/Erfindungen, um es noch besser zu machen?

Funktion, Technik, Design, Wertstoffkette, Nachhaltigkeit, soziokulturelle Aspekte und das Wahrnehmen des eigenen Ichs – der eigenen Rolle als Konsument – sind wichtige Kenntnisse, um die eigene Umwelt begreifbarer zu machen. Die Schüler*innen werden anhand problemlösungsorientierter Fragestellungen animiert, das Bestehende zu hinterfragen und eigene Ideen zu entwickeln. Werken, als angewandtes Forschungsfach, bietet den Schüler*innen Raum zum Experimentieren, Forschen, Verstehen, Scheitern und Reflektieren. So entsteht ein innovationsfreudiges Arbeiten, das die Schüler*innen anregt, sich auch mit Zukunftsfragen kreativ und eigenständig auseinanderzusetzen.

Beiträge zum Thema Kreatives

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Lampe (Produktgestaltung)

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Um ein Verständnis für eine Produktgestaltung zu bekommen, haben die Schüler*innen der 3a, 3c und 3e zuerst verschiedenste Gebrauchsgegenstände dekonstruiert und deren Aufbau genau unter die Lupe genommen. Anschließend formulierten...
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