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Jedes Jahr aufs Neue begeben sich die sechsten Klassen auf ein kleines interaktives Abenteuer. In diesem Abenteuer erkunden diese unser Wirtschaftssystem, versetzen sich in die Perspektive teils skrupelloser Firmen oder des Staates und lernen viel Neues über Kapitalismus. So begab sich auch die 6A am Montag dem 13.04.2026 auf das für viele Schüler sehr spontane Wirtschaftsplanspiel, initiiert von der Arbeiterkammer Tirol.

Für die meisten Schüler, bis auf eine verlorene Seele, und Herr Professor Mair ging es um 07:35 von Wörgl Hauptbahnhof bis nach Kufstein. Vom Bahnhof gingen diese zur AK und wurden in zwei Gruppen geteilt. In den ersten anderthalb Stunden blieb es hauptsächlich beim Kennenlernen und Informieren, einem regulären Unterricht sehr ähnlich. Anschließend jedoch kam es zu dem Hauptteil und damit auch dem Hauptgrund, warum sich die 6A aus ihrem geliebten Unterricht zurückzogen: dem Wirtschaftsplanspiel.

Vier Schülergruppen zu jeweils zwei Personen wurden gebildet, davon drei Unternehmen und eine Gruppe als Staat. Die Unternehmer verfolgten die Absichten möglichst viel Profit und eine angenehme Umgebung für die Mitarbeiter zu erzielen, der Staat hingegen bemühte sich darum, dass die Unternehmen diese Ziele erreichen konnten, vor allem durch Ausbau der Infrastruktur oder Förderungen. Selbstverständlich musste der Staat deshalb auch Steuern eintreiben, wobei wenigstens eine Gruppe Steuerhinterziehung betrieb, dem Realismus halber. Zum Schluss wurden diesen Gruppen Statistiken gezeigt, eine Statistik für den Profit und eine für die Menschlichkeit. In beiden Kategorien gab es einen klaren Sieger.

Gegen zwölf Uhr trat die 6A dann wieder ihre Rückreise an, wobei sich in Wörgl die Wege der Klasse wieder trennten.

Lehrperson: Lar
Text: Susanna K., 4d.