Kein normaler Stundenplan war das, der für die beiden 6. sowie 7. Klassen am Freitag, den 25.09.2026 auf dem Programm stand. Es war nämlich der Besuch des „Technorama Swiss Science Centers“ geplant.
So saßen wir, statt um 8 Uhr im Unterricht zu sein, bereits um 6.15 Uhr im Bus und bereiteten uns mental auf die ca. 4,5-stündige Fahrt vor. Mitleid mit unseren verschlafenen Gesichtern hatte nur die liebe Fr. Prof. Gehwolf, die sich neben unseren Begleitlehrpersonen Hr. Prof. Zwicknagl, Hr. Prof. Zehetner, Hr. Prof. Mair und unserem tüchtigen Busfahrer Hr. Prof. Sonderegger unserer Reise anschloss. Bis zum Stopp beim Ruetz in Landeck wurde viel aus dem Fenster geschaut, noch ein bisschen gedöst und sich mit Musik und Plaudereien auf den Tag eingestimmt. Gegen 8.15 Uhr hieß es dann: Füße vertreten, frische Luft schnappen und sich mit Schokocroissant, Nussschnecke und/oder Karottenmuffin ausstatten. Mit einer Stärkung im Gepäck ließ sich die zweite Etappe unserer Fahrt schon leichter bewältigen. Nach weiteren 150 zurückgelegten Kilometern erreichten wir schlussendlich um 11 Uhr unser Ziel.
Eintrittsbänder angelegt und schon konnte die Erkundung des scheinbar endlosen, interaktiven Museums in Kleingruppen starten.
So wurde bei diesem Wetter unter anderem der Außenbereich ausgiebig genutzt. Viele Bereiche glichen einem physikalischen Spielplatz. Ob man auf einer liegenden Schaukel einen Mondspaziergang absolvierte, auf einer drehbaren Scheibe die Ablenkung des Wassers beeinflussen konnte oder eine Wasserfontäne von einer hohen Plattform schoss: Richtig viel war bereits hier geboten.
Zurück im Innenbereich lag im Erdgeschoss der Fokus auf Magnetismus, Schwingungen und Elektrizität. Ob es Experimente mit Stromschlägen waren, Versuche mit manuellen Frequenzänderungen oder eine Elektrizitätsshow, bei der man die Kraft von zwei Teslaspulen hautnah miterleben durfte – langweilig wurde es schon in diesem Geschoss nicht.
Im ersten Stock kannte die Vielfalt ebenfalls keine Grenzen. Der Fokus lag einmal mehr auf interaktiven Experimenten. Mit VR-Brillen nahm man den „Körper“ des Gegenübers ein, betrachtete und beeinflusste die Elektronen in Plasmakugeln und irritierte den eigenen Seh- und Gleichgewichtssinn im Drehtunnel.
Der zweite Stock komplettierte und übertraf den Bereich der Naturwissenschaften. Denn hier standen einem neben Sigis Sauerstoff-Show, bei der man das essenzielle Element in all seinen Facetten erleben durfte, auch Mikroskope und Musikexperimente zur Verfügung. So konnte man Bienen, Rindsknochen und Muscheln bis ins kleinste Detail betrachten und die Schwingungen der Musik im ganzen Körper spüren.
Und so näherte sich dieser ereignisreiche Tag Schritt für Schritt seinem Ende.
Nachdem die letzten Gruppenfotos geschossen worden waren, starteten wir um 16 Uhr den Busmotor wieder in Richtung Wörgl. Erneut sagten wir beim Landecker Ruetz „Hallo“, bevor wir um 20.15 Uhr das Ortsschild „Wörgl“ begrüßen durften.
Lehrpersonen: Geh, Man, Son, Zeh, Zwi
Text: Denise B., Sarah Z. 7A

















