26.04.2026 bis 02.05.2026
Sonne, Strand und Meer – was braucht man mehr? Klar: die Klassen 6A und 6B! Ende April machten wir uns auf den Weg nach Kroatien, genauer gesagt nach Krk, wo wir unsere meeresbiologische Woche verbringen durften.
Sonntag:
Um 08:00 Uhr ging es los. Nachdem alle Koffer verstaut waren, begann die etwa achtstündige Busfahrt ans Meer. Die anfängliche verschlafene Ruhe hielt nicht lange an: Schon bald wurde gespielt, Musik gehört und viel gelacht. Die Pausen nutzten wir zum Essen sowie für Volleyball- und Fußballspiele. Bei einer Tauchschule holten wir schließlich unsere Schnorchelausrüstung ab. Nachdem jede*r einen passenden Neoprenanzug gefunden hatte, fuhren wir weiter zum Hotel Omorika in Punat. Nach dem Einchecken ging es direkt zum Abendessen. Anschließend machten wir uns gemeinsam auf den Weg in den Ort, wo wir uns das erste Eis gönnten.
Susanna K.
Montag:
Um 07:30 Uhr gab es Frühstück, und im Anschluss gingen wir um 09:00 Uhr zum MareMundi Institut, wo wir einen Vortrag über das Mittelmeer bekamen. Danach fuhren wir mit dem Bus zu einer Küste bei Porat. Dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Wir kämpften uns in die Neoprenanzüge und erkundeten die Unterwasserwelt. Seegurken, Seesterne und Seeigel durften sogar in die Hand genommen werden. Nach dem Schnorcheln fuhren wir wieder zurück und hatten ein wenig Freizeit. Viele gingen zum benachbarten Basketballplatz oder spielten Volleyball. Um 18:30 Uhr gab es ein leckeres Abendessen, und es wurde viel „latiniert“. Nach diesem langen Tag war es um 22:00 Uhr Zeit, in unsere Zimmer zu gehen und schlafen zu gehen.
Nicklas A., Jakob T., Adam T., Ole L.
Dienstag:
Am Dienstag stand die ganztägige Bootsfahrt auf dem Programm. Bereits um 09:00 Uhr waren wir auf dem Meer unterwegs und genossen bei Musik und bestem Wetter die tolle Stimmung. Unser Ziel war die Insel Plavnik, eine abgelegene, kaum besuchte Insel. Dort wurden wir von den Kursleitern des MareMundi Instituts durch die Natur geführt. Wir entdeckten Schlangen, Taranteln und zahlreiche Pflanzen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit der Schnorchelausrüstung ins Wasser. Dabei beobachteten wir verschiedene Fischarten, Schwämme, Seegurken und Seesterne, darunter sogar einen Haarseestern. Zurück an Land sammelten wir Müll am Strand – erschreckenderweise kam in kurzer Zeit ein ganzer Sack zusammen. Anschließend fuhren wir zu einem der Highlights des Tages: einer Grotte, in die wir hineinschwimmen durften. Das Wasser war zwar kalt, doch die türkis schimmernde Höhle war jede Überwindung wert. Auf dem Rückweg sahen wir sogar die berühmten Gänsegeier sowie eine Aquakulturanlage. Den Abend gestaltete jede*r individuell – ob Eis essen, Karten spielen oder gemeinsam ein Champions-League-Fußballspiel schauen.
Susanna K., Sandra A., Emma P.
Mittwoch:
Am Vormittag machten wir ein Experiment zu Meeresströmungen und lernten anschließend mehr darüber. Danach fuhren wir mit dem Bus zu einem etwa 30 Minuten entfernten Strand, um dort zu schnorcheln. Schon die Fahrt dorthin war spannend und weckte die Vorfreude auf das Meer. Im Wasser konnten wir viele neue und interessante Meereslebewesen entdecken, die wir zuvor noch nie gesehen hatten. Wir beobachteten sie genau und hielten unsere Eindrücke anschließend gemeinsam fest. Danach wurden verschiedene Meerestiere in Form von Rollenspielen, Songs und einem Rap präsentiert. Am Abend fand schließlich ein Latinaturnier statt.
Matthias S., Endre V., Nicolas B., Niclas R.
Donnerstag:
In der Früh sind wir mit dem Bus zum selben Strand wie gestern gefahren. Am Vormittag fand ein Landprogramm statt, mit Aufwärmspielen. Die Klassen teilten sich in Pro- und Contra-Parteien auf. Die 6A diskutierte über freien Fischfang bzw. Aquakulturen, die 6B bekam das Thema „Aquazoos“. Nach 30-minütiger Vorbereitung folgten 1-gegen-1-Debatten. Ergebnis: Aquazoos sind unethisch, Fischfang und Aquakultur sollten reduziert werden.
Nach der Mittagspause ging etwa die Hälfte aller schnorcheln. Später recherchierten wir nach dem Schnorchelgang nach Infos über Stachelhäuter. Danach fuhren wir ins Hotel zurück, machten uns fertig und fuhren abends mit dem Boot nach Krk-Stadt. Wir durften in Gruppen für ca. zwei Stunden die Stadt erkunden. Es wurde viel gelacht, viele lustige Fotos geschossen und die gemeinsame Zeit wurde definitiv genossen. Mit dem Boot fuhren wir wieder zurück und waren um 23:00 Uhr in unseren Zimmern.
Lena S., Greta R., Sofia M., Caroline K.
Freitag:
Nach dem Frühstück um 07:30 Uhr traf sich die 6B beim MareMundi Institut. Die 6A fuhr bereits am Vormittag mit dem Boot hinaus, die 6B war am Nachmittag an der Reihe. Nachdem sich aus der 6B zwei tapfere „Freiwillige“ gefunden hatten, die sich ins Wasser begaben, um küstennahe Planktonproben zu sammeln, bekamen wir einen Vortrag über Plankton. Anschließend mikroskopierten wir diese Proben und versuchten, die Tierarten zu identifizieren. Nach einer Stärkung, die aus fabelhaften Cevapcici bestand, machte sich die 6B bereit, mit dem Boot hinaus aufs Meer zu fahren, und warf nach etwa einer Stunde in einer Bucht den Anker. Wir kämpften mit unseren Neoprenanzügen, während das Boot hin und her schaukelte, und stiegen in das eiskalte Wasser, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Abends mussten wir früher in unsere Zimmer, um die Koffer zu packen, und um 22:00 Uhr war es dann Zeit, schlafen zu gehen.
Markus A., Niklas K., Oliver E., Lionel H.
Samstag:
Viel zu schnell ging die Woche zu Ende. Am Morgen wurden die Koffer fertig gepackt, und gegen 09:00 Uhr traten wir die Heimreise an. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns von der Insel Krk. Auch auf der Rückfahrt wurde viel gelacht, gesungen und gespielt. Wir danken natürlich unseren Klassenvorständen Frau Prof. Gratt und Herrn Prof. Mair sowie unserer Begleitlehrperson Frau Prof. Indrist für diese wunderbare Reise, die ohne unsere Lehrpersonen nicht möglich gewesen wäre. Danke für die unglaublichen Momente, den langen Geduldsfaden und den unschlagbaren Humor. Ebenso möchten wir natürlich dem MareMundi-Team für seine tolle Arbeit und all das Wissen danken, das es uns mit auf den Weg gegeben haben. Uns ist nun allen bewusster, dass wir das Mittelmeer stärker schützen müssen. Diese Klassenfahrt war für uns alle ein unvergessliches Erlebnis. Es war eine rundum gelungene Woche. Wir werden die kroatische Sonne immer in unseren Herzen behalten und die wunderschönen Erinnerungen in unseren Köpfen bewahren.
Susanna K.
Lehrpersonen: Gra, Man, Ind














































