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Ao. Univ. Prof. Dr. Ilsemarie Kurzthaler


„Ich bin Ich“

….ein Lied, ein Satz, für mich eine Lebensphilosophie, die im Laufe meines Lebens begonnen hat mich zu begleiten und mir, so hoffe ich, auch weiterhin erhalten bleibt!

Angefangen hat mein Leben in Kufstein nicht ganz unspektakulär im Krankenhaus.

Aufgewachsen bin ich in Westendorf, wo ich auch vorschriftsmäßig die Volksschule besuchte. Anschließend wechselte ich ins BRG Wörgl, das damals - 1972 - gerade gebaut wurde. Die ersten 5 Klassen absolvierte ich vorbildlich, danach, so glaube ich, begann mein Kampf um Eigenverantwortung in meinem Leben. Wer bin ich? Was will ich? 6., 7. und 8. Klasse dienten wohl dazu, Antworten auf diese sich mir aufdrängenden Fragen zu suchen. Ich fand in manchen Lehrern und auch Mitschülern wertvolle Begleiter. Vielen anderen war meine langsam einsetzende persönliche Entwicklung eher unverständlich. Ich weiß nun, nicht nur Noten in Zeugnissen verdienen Beachtung, sondern auch die Entwicklungsschritte, die man als SchülerIn durchläuft. Für mich jedenfalls waren diese drei Jahre eine wichtige Zeitspanne, in der ich trotz der vorrangig leistungsorientierten Struktur eines Schulsystems Erfahrungen über mich und mit mir selbst sammeln konnte.

1980 maturierte ich und hatte kurzfristig das Gefühl, „mein Ziel“ erreicht zu haben. Doch es war erst der Anfang der eigenen Lebensplanung. Im Herbst begann ich mein Medizinstudium in Innsbruck. Plötzlich „frei“ von schulischen Strukturen und Grenzen bedurfte ich einer deutlichen Erhöhung meiner damals vorhandenen Eigenmotivation und Eigenverantwortung. Unterstützt hat mich dabei meine Nebentätigkeit als Stationskraft an der Innsbrucker Klinik, die ich begeistert in den Ferien sowie auch neben dem Studium ausübte (oft auch dem Studium vorzog). Das Arbeiten mit Patienten und der Klinikalltag gefielen mir und motivierten mich, das doch sehr theoretische Studium weiterzuverfolgen.

1987 im Rahmen eines Praktikums hatte ich dann erstmals Kontakt zur Psychiatrie. Spontan entschloss ich mich, dort zu famulieren. Ich lernte nun eine Fachrichtung kennen, die mich faszinierte. Die damals dort tätige Ärzteschaft nahm mich offen auf, begeisterte mich für die wissenschaftliche wie auch patientenzentrierte Tätigkeit und ermöglichte mir so, eine für mich bis dahin noch ausständige weiterführende Zielsetzung zu finden: Ich wollte Psychiater werden!

Bereits als Studentin arbeitete ich an wissenschaftlichen Studien mit. Damit war auch der Grundstein für erste Publikationen gelegt. Mit dem neuen Ziel vor Augen lief das Studium nun reibungslos und schnell, und im Jahre 1992 promovierte ich an der Leopold- Franzens-Universität in Innsbruck. 1999 schloss ich meine Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie ab, absolvierte eine verhaltenstherapeutische Ausbildung und habilitierte 2005 an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Seit 6 Jahren leite ich nun mit einem Kollegen gemeinsam die psychiatrische Sonderstation an der Universitätsklinik Innsbruck und bin als Konsiliarärztin im Krankenhaus Hochzirl tätig. Im wissenschaftlichen Bereich leite ich eine Arbeitsgruppe, die sich national wie auch international mit substanzbezogener Verkehrssicherheits- und Unfallforschung beschäftigt. Weiters lehre ich an der Medizinischen Universität Innsbruck und der Privatuniversität (UMIT) in Hall i.T.

Seit 2006 betreibe ich nebenberuflich eine eigene Coaching- und Organisationsmanagement-Firma (COM) in Innsbruck. Neben der beratenden Tätigkeit übe ich hier auch meinen Beruf als Mediatorin aus. Das ist ein Teil meines beruflichen Lebens, in dem ich es mir erlaube, meine Tätigkeiten ausschließlich an eigenen Interessen zu orientieren.

Wie mein Lebenslauf schon zeigt, bin ich ein Mensch, der abwechslungsreiche Betätigungsfelder sucht und braucht. Diese zu finden ist und war mir nur möglich, indem ich offen für Neues bin/war und immer wieder versuche/te Ideen zu verfolgen und in die Praxis umzusetzen. Somit glaube ich, dass in der Zukunft noch viele interessante Aufgaben auf mich zukommen werden. Es wird auch wieder Krisen geben, doch jede Krise bedingt zwangsläufig eine Veränderung und somit auch die Chance eines Neubeginns!

Mir ist vieles gelungen und vieles misslungen auf dem Weg herauszufinden „wer ich bin“ und „was ich will“. Ich werde ihn weiter gehen und hoffe, dass ich einmal von mir überzeugt sagen kann: „I did it my way“!


Ao. Univ. Prof. Dr. Ilsemarie Kurzthaler

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