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Dr. med. Manuela Berger

 

Geboren 1962
Volksschule Wörgl 1969-1973
Bundesrealgymnasium Wörgl 1973-1981
Universität Innsbruck, Medizin 1981-1987
Stanford University, California, USA 1989-1991
St. Vincent’s Hospital, Sydney, Australia 1991-1992
Cornell University, New York 1992-1994
Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York 1994-1998
Pfizer Inc, New York 1998 to present

Manchmal frage ich mich, wie ich denn in New York gelandet bin, und dann kommt die Anwort: „Über viele Umwege“. Ich wollte immer ins Ausland, und irgendwie ergab sich nach dem Studium die Gelegenheit, für ein Jahr nach Kalifornien zu gehen. Mein allererster Flug war 1989 nach San Francisco, und ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie mich der Zollbeamte fragte: “Do you have anything to
declare?”, und ich ihm antwortete: “Anything”. Die ersten paar Wochen plagte mich das Heimweh, aber ich gewöhnte mich langsam an die neue Umgebung.

Aus einem Jahr wurden fast drei Jahre, und ich wollte noch mehr von der Welt sehen, bevor ich wieder nach Hause kam. Australien hielt ich für exotischer als Amerika, und so machte ich mich auf den Weg nach Sydney. Was für ein interessantes Land, aber fast am anderen Ende des Erdballs! Und als sich eine Gelegenheit bot, in New York zu arbeiten, nahm ich diese an.

Jetzt – fast 20 Jahre später – lebe ich in Manhattan und denke oft an meine Kindheit in Wörgl zurück. Mein Sohn Murel ist nun acht Jahre alt, und wir fahren ein- bis zweimal im Jahr nach Wörgl zu unserer Familie. Murel ist ein süßer Mischling; meistens kommen alle Nachbarn, um das “liabe Negerbubi” zu sehen. Murel wurde in Wörgl getauft - von meinem früheren Religionslehrer Prof. Angerer (nochmals: Danke!), obwohl ich sicherlich nicht seine einfachste Schülerin war (sorry for all the trouble).

Bei meinem Besuch im Frühjahr 2007 war ich zum ersten Mal seit meiner Matura wieder im BRG. Meine ehemalige Klassenvorständin Prof. Irene Turin hatte mich in eine Englischklasse eingeladen. Ich wurde als Amerikanerin vorgestellt, um über Manhattan zu plaudern. (Die Schüler wissen heute noch nicht, dass ich eigentlich Deutsch sprechen hätte können. - We tricked you!) Als ich in der Aula wartete, kamen viele schöne Erinnerungen zurück: Die Theatergruppe (wir hatten sehr viel Spaß), unser Maturaball, die große Pause, auf die ich mich immer besonders freute ...

Über die Jahre hatte ich den Kontakt zu meiner Maturaklasse verloren; vor einem guten Jahr habe ich sie wieder gefunden. Die damals schwierigen Englischstunden bei Prof. Hechenberger und Prof. Turin haben sich wohl ausgezahlt; auch das langweilige (sorry!) Latein war von großem Nutzen für mein Medizinstudium (danach habe ich leider viel vergessen). Prof. Turin war auch unsere Deutschlehrerin, und als sie mich bat, für den Jahresbericht zu schreiben, war ich etwas nervös, weil eine neue, mir unbekannte Rechtschreibung gilt und mein Englisch inzwischen besser ist als mein Deutsch. Gott sei Dank werde ich nicht mehr benotet!

“Na, was macht man so in der Welt, und was ist aus Ihnen geworden?”, fragt sich sicher der eine oder andere Leser. Nach mehreren Jahren der Krebs- und Immunologieforschung im Labor bin ich auf klinische Studien umgestiegen. Ich arbeite jetzt in einer großen pharmazeutischen Firma, für die ich Studien vor allem auf den Gebieten Arthritis und Schmerzforschung plane und durchführe. Das bietet mir die Möglichkeit, mit vielen Ärzten auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, um die optimalen Studien zu entwerfen und so Millionen von PatientInnen zu helfen.

Ich sitze gerade in einem Hotelzimmer in Bejing bei der Vorbereitung für ein Meeting; ich werde viele ÄrztInnen aus China treffen, die an einer meiner Studien teilnehmen. Am Nachmittag habe ich mich mit einem Professor aus München getroffen; er wird eine Präsentation machen.

Also, ihr seht, meine Arbeit ist interessant, sie lässt mich andere Kulturen und Länder kennen lernen und ermöglicht mir immer wieder Kontakt zur alten Heimat. Es tut gut, in Bejing einen Münchner zu treffen.

Keep up the good work! Study hard and look forward to the world.


Dr. med. Manuela Berger

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